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Nr. 3/2009
­ Anzeige ­
Seite 17
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Hauptsitz Halle
Franckestraße 5, 06110 Halle
Telefon: 0345 2126-0 · Fax: 0345 2029649
Mail: info@halle.ihk.de · Internet: www.halle.ihk.de
Geschäftsstelle Lutherstadt Eisleben
Geschäftsstellenleiterin: Kerstin Kögel
Vicariatsgasse 4 · 06295 Lutherstadt Eisleben
Telefon: 03475 65040 · Fax: 03475 650410
Geschäftsstelle Sangerhausen
Geschäftsstellenleiterin: Kerstin Kögel
Ewald-Gnau-Straße 1b - 06526 Sangerhausen
Telefon: 03464 26095910
IHK-Geschäftsstellenleiterin K. Kögel stellte die Akteure des KMU-Netzwerkes vor.
IHK-Geschäftsstelle in Sangerhausen
offiziell eröffnet
Die Industrie und Handelskammer Halle
Dessau (IHK) eröffnete offiziell am 4. Au
gust ihre Geschäftsstelle in Sangerhausen.
Seit dem 1. Juli 2009 haben 5.865 IHK
Mitglieder die Chance, die Dienstleistungen
der IHK persönlich oder telefonisch in der
Geschäftsstelle Sangerhausen und im IHK
Kontaktbüro in Lutherstadt Eisleben in An
spruch zu nehmen. ,,Ich bin mir sicher, dass
wir jetzt die Angebote für Unternehmer und
Existenzgründer noch effizienter entwickeln
bzw. anbieten werden können. Gleichzeitig
wünsche ich mir, das IHKHaus zu einem
,Haus der Wirtschaft' zu entwickeln. Das
freie Obergeschoss bietet sich dafür bestens
an", so IHKHauptgeschäftsführer Prof. Dr.
Peter Heimann vor den knapp 50 Gästen,
unter ihnen auch Mitglieder des Bundes
und des Landtages, Oberbürgermeister
FritzDieter Kupfernagel, Regierungsdirek
tor Josef Bauermeister, Nora George, Vor
sitzende der Geschäftsführung der Agentur
für Arbeit Sangerhausen, und regionale
IHKEhrenamtsvertreter. Laut Heimann sei
die IHK wichtiger Ansprechpartner für Exi
stenzgründer. Im vergangenen Jahr hätten
266 Existenzgründer und Existenzgründe
rinnen die IHKGeschäftsstelle kontaktiert.
Im ersten Halbjahr dieses Jahres habe die
Geschäftsstelle bereits 158 Beratungen zur
Existenzgründung, sicherung und Unter
nehmensnachfolge durchgeführt. Als Bei
spiele für das IHKServiceangebot vor Ort
nannte Heimann die Ausbildungsberatung,
branchenspezifische Informationen und
Entwicklungstrends, Früherkennung von
Unternehmenskrisen, Stellungnahmen zu
Beteiligungen, Bürgschaften, Unterneh
menskonzepten, Bauleitplanungen, erlaub
nispflichtigen Gewerben, Maßnahmen
zur Arbeitsförderung und Wirtschafts
förderung. Zur regionalen Konjunktur be
merkte Heimann, dass grundsätzlich der
übergeordnete Trend des IHKBezirkes
auch im Landkreis Mansfeld Südharz
zu beobachten sei: ,,Der bisher starke
Abschwung ist verlangsamt, aber nicht
beendet. Vor allem die Erwartungen sind
nicht mehr so stark negativ. Die Planungen
für Investitionen und Beschäftigung sind
dagegen noch einmal verschlechtert. Mit
Beschäftigungsabbau ist zu rechnen". Ab
weichend zum IHKBezirk sei die Stim
mung in der Industrie weiter sehr schlecht,
keine Aufhellung sei zu beobachten. Beim
Baugewerbe würden regionale Effekte aus
den Konjunkturprogrammen zumindest
erwartet.
Die Mitarbeiter in der IHKGeschäftsstelle
in der EwaldGnauStraße 1b sind telefo
nisch erreichbar unter 03464 26095910.
Geöffnet ist montags bis donnerstags von
8.00 bis 16.00 Uhr und freitags von 8.00
bis 15.00 Uhr.
IHK-Hauptgeschäftsführer Prof. Dr. Peter Heimann (r) begrüßte viele Gäste.
Uda Heller, Mitglied im Deutschen Bundestag, (r) gratuliert IHK-Geschäftsstellen-
leiterin Kerstin Kögel.
OB Fritz-Dieter Kupfernagel (r) beglückwünscht IHK-Hauptgeschäftsführer Prof. Dr.
Peter Heimann und Geschäftsstellenleiterin Kerstin Kögel zur neuen Geschäftsstelle.
60 Gäste nutzten zum 1. Regionalen IHK
Wirtschaftstag in Sangerhausen die Gelegen
heit, sich umfassend über die Themen ,,Un
ternehmenssicherung ­ Mitarbeiterförderung
durch Qualifizierung ­ Unternehmensnach
folge" zu informieren. Die Abendveranstal
tung ,,Zukunft gestalten ­ erfolgreich durch
1. Regionaler IHK-Wirtschaftstag mit guter Resonanz
Unternehmensnachfolge" der Landesinitiati
ve NETWORKKMU fand großen Zuspruch.
Experten stellten Strategien und erforderliche
Schritte sowie Unterstützungsleistungen des
Netzwerkes Unternehmensnachfolge und
die Förder und Finanzierungsmöglichkeiten
durch das Land SachsenAnhalt vor.
2. Sommerakademie für die mitteldeutsche Wirtschaft
Zu einem Vortrags und Diskussionsfo
rum zum Thema ,,Keiner darf verloren
gehen ­ Wie gelingt der Übergang von der
Schule in die berufliche Ausbildung?!"
lud die Industrie und Handelskammer
HalleDessau im Rahmen der 2. Som
merakademie am 24. August 2009 nach
Lutherstadt Eisleben ein. Schule, danach
Berufsausbildung in einem anerkannten
Ausbildungsberuf, anschließend Fach
arbeit diese Abfolge gilt als Königsweg
in das Berufsleben für Jugendliche in
Deutschland. Doch leider gelingt nicht
allen der direkte Einstieg ins Berufsleben.
Zur Veranstaltung stellte deshalb Refe
rentin Dr. Birgit Reißig vom Deutschen
Jugendinstitut erste Ergebnisse einer aktu
ellen Studie und entsprechende Lösungs
ansätze vor. Die Teilnehmer nutzten die
Möglichkeit, zu auftretenden Problemen
in der Region zu diskutieren.
Diese Veranstaltung war eine von insge
samt 38 Weiterbildungsveranstaltungen,
die im Rahmen der von den Handwerks
kammern (HWK) Halle (Saale) und
Leipzig und den Industrie und Handels
kammern HalleDessau und Leipzig orga
nisierten ,,Sommerakademie für die mit
teldeutsche Wirtschaft", die vom 24. bis
28. August 2009 stattfanden.
IHK-Veranstaltungstipp:
Unternehmervortrag: ,,Was passiert, wenn
was passiert"
Dienstag, den 20. Oktober 2009, 18.00
Uhr bis 20.00 Uhr, im Hotel ,,An der Klo-
sterpforte", Lutherstadt Eisleben/Orts-
teil Helfta, Lindenstraße 34
Keiner ist vor Schicksalsschlägen ge
feit. Plötzliche Erkrankungen, Unfälle,
Tod des Inhabers oder Geschäftsführers
führen zumeist zur Handlungsunfähig
keit der Firma. Deshalb sollte frühzeitig
Vorsorge getroffen werden! Unabhän
gig vom Alter ­ eigentlich schon ab Fir
mengründung. Gerade ein Viertel der
Unternehmer hat die Fortführung ihres
Betriebes geregelt. Die Teilnehmer erhal
ten zahlreiche Empfehlungen zum Kri
senmanagement, Unternehmertestament,
Vollmachten.
Ihre Anmeldung zur kostenfreien Veranstal
tung ist ab sofort in der IHKGeschäftsstelle
Sangerhausen per EMail: bkehr@halle.
ihk.de oder telefonisch: 03464/260 95910
möglich.